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Begriff Definition
automationXautomationX ist ein integratives Automatisierungsprogramm, das alle wesentlichen Aufgabenstellungen der Automatisierungstechnik innerhalb eines einzigen PC-Programms, wahlweise auf den beiden Betriebssystemen Windows und Linux, löst. So erfüllt automationX gleichzeitig die Aufgaben von: SPS und DCS, von Visualisierungs- und SCADA-Systemen.
 
BigBagEin Bigbag (engl. für großer Sack) ist ein Transportbehältnis für leichte stückige Güter oder Schüttgüter. Die internationale Bezeichnung ist FIBC und steht als Abkürzung für Flexible Intermediate Bulk Container (engl. für flexibles Zwischenbehältnis für Massenware). Ein Bigbag fasst ungefähr 1000 bis 1300 Liter. Er besteht aus stabilem Kunststoffgewebe und ist so gebaut, dass man ihn mehrfach einsetzen kann. Ein großer Bigbag füllt die Fläche einer Europalette aus und ist befüllt ca. 1,5 Meter hoch. An seiner Oberseite hat er mehrere stabil angenähte Schlaufen, an denen der Bigbag zum Befüllen oder Entleeren angehoben werden kann. Zusätzliche sind je nach spezieller Anforderung Einfüll- bzw. Ausfüllstutzen angenäht. Bigbags sind normalerweise außen aus PP-Gewebe und innen für eine geringe Materialdurchlässigkeit aus einer zusätzlichen PE-Folie gefertigt. Bigbags werden oft in der Entsorgungstechnik eingesetzt für leichtere Abfallstoffe wie Papier und Stoffreste. Sie werden aber auch als preiswertes Transport- und Endlagergebinde für Filterstäube in Untertagedeponien eingesetzt. Auch als Produktverpackung von Schüttgütern wie Holzpellets und für den Transport von Baustoffen (Sand, kleinere Pflastersteine usw.) werden zunehmend Bigbags eingesetzt.
 
ExtruderExtruder sind Fördergeräte, die nach dem Funktionsprinzip der Archimedischen Schraube feste bis dickflüssige Massen unter hohem Druck und hoher Temperatur gleichmäßig aus einer formgebenden Öffnung herauspressen. Dieses Verfahren wird als Extrusion bezeichnet. Grundsätzlich können Extruder in 2 Prozessprinzipien unterteilt werden: Verarbeitungs- und Aufbereitungsextruder. Verarbeitungsextruder dienen hauptsächlich der Formgebung (In der Regel Einwellenextruder) während Aufbereitungsextruder der chemischen und/oder physikalischen Modifizierung (reagieren, mischen, entgasen, etc.) von Stoffen dienen (gleichlaufender dichtkämmender Doppelwellenextruder, Busskneter, etc.). Es gibt Extruder mit einer, zwei oder mehreren Schneckenwellen. Bei den Extrudern mit zwei Schnecken unterscheidet man den gleichläufigen und den gegenläufigen Doppelschneckenextruder. Beim gleichläufigen Doppelschneckenextruder rotieren die Schnecken in gleicher Drehrichtung, beim gegenläufigen in entgegengesetzter Drehrichtung. Die Förderung und der Druckaufbau werden beim Einschnecken- und gleichläufigen Doppelschneckenextruder durch die Friktion der mit der Schnecke rotierenden Masse an der stehenden Gehäusewand (Zylinder) bewirkt - man spricht in diesem Zusammenhang von Friktionsförderung. Die so in der Rotation zurückbleibende Masse wird von den wendelförmigen Schneckengängen zur Auslassdüse geschoben. Beim gegenläufigen Doppelschneckenextruder überwiegt das Prinzip der Zwangsförderung. Der Extruder wurde schon vor 1900 für die Kautschukindustrie eingesetzt. Nach einiger Zeit entdeckte auch die Lebensmittelindustrie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Durch den großen Boom der Kunststoffindustrie Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich der Extruder zudem als wichtiges verfahrenstechnisches Element in der kontinuierlichen Produktion von thermoplastischen Kunststoffartikeln etabliert. Je nach Produkt wird mit Drücken von 10 bis zu 300 (700) bar und Temperaturen zwischen 60 bis 300° C gearbeitet. Die Längenbezeichnungen der Extruder wird in 25D, 30D, 40D ec. angegeben, was heißt dass das 25fache (30fache, 40fache ec.) des Schneckendurchmessers die Länge ergibt.
 
GleiswaageEine Gleiswaage ist eine Bahnanlage zum Wiegen von Eisenbahngüterwagen. Sie ist in der Regel in einem Ladegleis fest eingebaut. Man unterscheidet statische und dynamische Gleiswaagen: Statische Gleiswaage, auch Gleisbrückenwaage genannt Jeweils vor und hinter der Gleiswaage sind die beiden Schienenstränge unterbrochen, damit die Waage mit dem darauf stehenden Eisenbahngüterwagen elektrisch, früher auch von Hand mithilfe einer Winde, zur Durchführung des Wiegevorganges angehoben werden kann. Währenddessen darf die Gleiswaage nicht befahren werden, was durch ein Schutzsignal bzw. Gleissperrsignal mit der Bedeutung \"Halt! Fahrverbot\" angezeigt wird. Dynamische Gleiswaage In das Gleis werden elektronische Sensoren eingebaut. Mann unterscheidet Systeme mit Dehnungsmessstreifen (DMS) in der Schiene und sogenannten Wiegeschwellen. Der DMS misst die Durchbiegung der Schiene; somit kann aus dem spezifischen Durchbiegungsverhalten der Schiene das Gewicht des einzelnen Radsatzes bzw. Drehgestells errechnet werden. Bei Wiegeschwellen befinden sich Sensoren in der Schwelle die das Gewicht des Radsatzes bzw. Drehgestells ermitteln. Das Wiegen kann, ohne den einzelnen Wagen anzuhalten, mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 km/h erfolgen. Dynamische Gleiswaagen können auch in duchgehende Hauptgleise eingebaut werden, hier dienen sie hauptsächlich der Diagnose von Unwuchten an Radsätzen.
 
Leittechnik

In der industriellen Fertigung unterscheidet man verschiedene Ebenen, welche von unten nach oben folgende Bezeichnung haben:

  • Feldebene: Sie dient zur Erfassung von Eingangsgrößen und zur Ausgabe von Ausgangsgrößen und besteht aus Aktoren und Sensoren verschiedenster Art.
  • Prozessebene
  • Leitebene: Sie fasst die darunter liegenden Ebenen zusammen. Die Informationen werden aufgearbeitet und visualisiert.
  • Betriebsebene
  • globale Ebene (eventuell)

Jeder Ebene kommt eine eigene Aufgabe in der Produktion zu, wobei es je nach betrieblicher Situation fließende Grenzen gibt. Entsprechend der Aufgabe der Ebene haben sich spezifische Techniken der analogen als auch digitalen Datenübertragung und -verarbeitung entwickelt.

Die Leittechnik fasst die Datenströme der untergeordneten Ebenen, dem Feld oder einzelner Zellen, wie zum Beispiel Signale der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zusammen, um dadurch den gesamten Fertigungsprozess zu steuern und zu überwachen.

Die Leittechnik findet ihren Platz im Leitstand eines Betriebes.

 
Linux

Linux ist ein freies Multiplattform-Mehrbenutzer-Betriebssystem für Computer, das Unix ähnlich ist. Erstmals eingesetzt wurde Linux 1992 nach der GNU-GPL-Lizenzierung des Linux-Kernels.

Das modular aufgebaute Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbeiten. Es sind sowohl Unternehmen wie auch Non-Profit-Organisationen und Einzelpersonen beteiligt, die dies als Hobby betreiben. Im praktischen Einsatz werden meist sogenannte Linux-Distributionen genutzt, in denen verschiedene Software zu einem fertigen Paket zusammengestellt ist. Jede Distribution enthält somit Linux bzw. den Linux-Kernel. Es gibt eine Vielzahl von Linux-Distributionen, aber für die aktuellen Kernel 2.2.x, 2.4.x und 2.6.x jeweils nur eine stabile, eine aktiv gepflegte und eine weiter entwickelte Version – nebenbei wird der (stabile) 2.6.16er-Zweig noch gepflegt und es werden Patches für vorhergehende Versionen bereitgestellt. Allerdings passen viele Distributoren und versierte Benutzer den Kernel mehr oder weniger für ihre Zwecke an. Letztere nennen diese Prozedur umgangssprachlich „einen Kernel backen“.

Die Einsatzbereiche von Linux sind vielfältig und umfassen unter anderem die Nutzung auf Desktop-Rechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Multimedia-Endgeräten und Supercomputern. Dabei variiert die Verbreitung von Linux in den einzelnen Bereichen drastisch. So ist Linux im Server-Markt eine feste Größe, während es auf dem Desktop bisher nur eine geringe Rolle spielt. Ebenfalls spielt die wirtschaftliche und geographische Lage einer Region eine wichtige Rolle. So planen vorrangig südamerikanische Schwellenländer den verstärkten Einsatz von Linux.
 
MySQLMySQL ist ein relationales Datenbankverwaltungssystem der schwedischen Firma MySQL AB.  MySQL ist als Open-Source-Software für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bildet die Grundlage vieler Webauftritte.
 
Reengineering

Re-Engineering (oder Reengineering) ist ein Konzept für die durchgreifende Änderung von Geschäftsprozessen in Unternehmen und Behörden. Das Resultat sind Verbesserungen in entscheidenden messbaren Leistungsgrößen in den Bereichen Kosten, Qualität, Service und Zeit.

Re-Engineering bedeutet, altbekannte Vorgehensweisen aufzugeben und die Arbeit, die in den Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens steckt, aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, sowie dem Kunden einen neuen Wert zu bieten.

Im engeren Sinne bedeutet Re-Engineering die Umformung zu einem ganzheitlichen Arbeitsverfahren, bei dem tayloristische Elemente weitgehend verschwinden. So werden zum Beispiel die Materialbeschaffung, die Produktion, das Marketing und der Versand zusammengefasst und nicht mehr in getrennten Abteilungen oder Abläufen abgewickelt.

Das Konzept Re-Engineerings kam Mitte der 90er Jahre auf, als Michael Hammer und James Champy in einer Reihe von Aufsätzen und Büchern die Ideen propagierten. Sie entwickelten darin das Argument, dass Unternehmen zu viel Zeit mit der Übergabe von Aufgaben von einer Abteilung zu einer anderen verlieren, so dass man besser ganzheitliche Abläufe installieren sollte.

Re-Engineering hat in der letzten Zeit viele Veränderungen im Management von Organisationen stimuliert, so zum Beispiel die Querschnittsorganisation, die Zulieferkette (Supply Chain) und die Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management). Aber auch die Entwicklung von Tools hat Anregungen erfahren, wie Management-Informationssysteme, ERP-Systeme, Systeme für das Wissensmanagement, Groupware und Kooperative Systeme.

 
Windows

Microsoft Windows ist ein Markenname für Betriebssysteme der Firma Microsoft. Ursprünglich war Microsoft Windows eine grafische Erweiterung des Betriebssystems MS-DOS (wie zum Beispiel auch GEM oder PC/GEOS), inzwischen hat Microsoft das DOS-Fundament aber völlig aufgegeben und setzt ausschließlich auf Windows-NT-Betriebssystemversionen.

Das Hauptanwendungsgebiet für die Windows-Betriebssystemgruppe ist der Desktop-Bereich, es existieren allerdings auch Produkte speziell für den Betrieb von Servern oder Embedded Devices wie z. B. PDAs.

Heute ist Microsoft Windows mit Schätzungen um die 90 % das meistgenutzte Betriebssystem auf PC-Systemen, was zu Unmut bei den Befürwortern alternativer Betriebssysteme führt und immer wieder Kernpunkt von Diskussionen um den Hersteller Microsoft und dessen Firmenpolitik ist. Auch gab es immer wieder Gerichtsverfahren, die diese Monopolstellung und die damit verbundene mögliche Ausnutzung zum Inhalt hatten.

 


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